Sonntag, 23. November 2014

Das Wort zum Sonntag

Über Emanzen-Versagerinnen, gescheiterten Feminismus und Frauen, die plötzlich wieder so tun, als ob ihnen die Mutter-Rolle gefallen würde, wurde in letzter Zeit soviel geschrieben.....mir war schon recht übel. Da war es einen Wohltat, diesen wunderbaren und total unzickigen Artikel neben einem weichen Ei, frischen Semmeln und einem guten Cappuccino am Sonntag Morgen zu genießen.*





*Okay, dass mit dem weichen Ei und den frischen Semmeln war gelogen, aber den Kaffee gab es wirklich.

Kommentare:

  1. Ich finde ja, dass jede Frau selbst entscheiden sollte, ob sie Vollzeit-Mutter (und -Hausfrau) sein möchte oder einen eigenen Beruf ausüben möchte. Jeder Mann übrigens sollte das für sich auch entscheiden können. Wichtig finde ich nur, dass man im Falle einer Trennung finanziell abgesichert ist - sei es durch die eigene Erwerbstätigkeit oder z.B. durch einen vernünftigen Ehevertrag. So verstehe ich auch die Forderungen des Feminismus. Für eine wirklich freie Entscheidung bräuchte es allerdings mehr Kinderbetreuungseinrichtungen, die nicht 9 Wochen im Jahr geschlossen sind, und eine größere Flexibilität der Arbeitgeber. Da wird noch etwas Zeit vergehen, fürchte ich...
    P.S.: Hübsches neues Blog-Gewand!
    lg, Jule

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  2. Liebe Jule, da bin ich ganz bei dir. Das ist ja der Punkt, den ich nicht versteh: weshalb nicht einfach jeder das tun kann wozu er Lust hat, ohne das er von der jeweils anderen "Partei" kritisiert wird. Und ja, die Rahmenbedingungen könnten besser sein. Am Land ist es großteils gar nicht möglich als Mutter Vollzeit arbeiten zu gehen, da die Kindergärten zwischen 15:00 und 16:00 zusperren. Da geht sich bestenfalls ein 30 Stunden Job aus.

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